Gestern ist es ein wenig später geworden und heute war bis jetzt einiges los. Darum ist jetzt bloggende Aufarbeitung der letzten 24 Stunden angesagt.
Gestern Abend stand also das Ballett auf dem Programm. Da war zuerst einmal schick Anziehen angesagt. Meine Umhängetasche passt da modisch nicht ganz ins Konzept, deswegen musste die Kamera im Hotel bleiben – also keine eigenen Bilder.
Vor der Oper wollten wir ja noch ins Mano Verde. Das ist so ein richtig gediegenes und veganes Restaurant – passend, wenn man schon einmal so angezogen ist. Das hat dann auch prima geklappt, das Essen war exquisit (mediteran-fusion-style). Ich war ja schon mal da, von dem her habe ich es schon gekannt. Allerdings ist das Restaurant umgezogen und hat seinen Stil von ‚Weisse Tischtücher‘ in ‚Ethno-modern‘ geändert.
Das einzige Problem war, dass wir einen relativ engen Zeitplan hatten und von dort dann auch noch zu spät weggekommen sind. Das Problem hat sich dann noch verschärft, als uns die S-Bahn beim Umsteigen gerade vor der Nase weggefahren ist. Wir waren dann also um 19:20 noch in der S-Bahn. Die Schülerinnen hatten wir in weiser Voraussicht schon auf 19:00 vor die Oper bestellt; die Tickets hatten wir natürlich bei uns.
Adrenalin hoch, eiligen Schrittes zur Oper. Alle (wirklich alle) warten da schon sehensüchtig auf uns (um diese Uhrzeit wohl eher auf die Tickets ;-)) Aber es hat dann geklappt. Alle sind dann noch in die Oper reingekommen… (Sorry an alle, für diese Aktion!)
Die Schwanensee-Aufführung selber hat mich dann nicht besonders überrascht. Es war halt eine klassische Aufführung mit schönen Schwanszenen, einigen Längen, guter Musik, Männern in Strumpfhosen und einigem Sterben am Ende. Ich verbuche das einmal als ‚Erweiterung des Horizonts‘.