Test

Veröffentlicht: Oktober 24, 2012 in Uncategorized

Test

17:45, ich sitze in der Lobby des Hotels. In einer Stunde gehts los zum Abschiedsessen bei einem hoffentlich leckeren Mexikaner. Das wird also mein letzter Blogeintrag aus Berlin werden…

Heute Mittag, nach dem Frühstück (der Brownie-Himbeerquark hat mich wieder erwischt) gings dann doch noch ins Museum der Dinge. Einige Impressionen:

Der Fuchs tut mir irgendwie mehr Leid als der Elefant – Ich frage mich wieso…

 

Für mich hatte der Zwerg irgendwie was Schwules. Sarah fand ihn ledilich lasziv…

Danach Shopping. Dazu sage ich jetzt nichts Genaueres, weil ich einige Leserinnen dieses Blogs ja noch mit Weihnachtsgeschenken überraschen will. (Insider: Ich habe eine Pfeffermühle gekauft. Endlich!)

Die Lobby füllt sich unterdessen mit mehr oder weniger müden Schülerinnen und ihren Macbooks. Mit dem Twilight-Modus meiner Kamera leuchten die Äpfel noch deutlicher.

 

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Hinterhoftier

Veröffentlicht: Oktober 29, 2010 in Studienwoche Berlin
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Ein Nachtrag zum Donnerstagabend, meinem ‚freien Abend‘. Ich bin  einen Freund, den ‚Chef‘ von Olli und Lisa, die am Dienstag Führungen gemacht haben, in seiner neuen Wohnung besuchen gegeangen. Noch ein Paar Leute, eine riesen Pizza und etwas gamen – soweit nicht spektakulär. Im Hinterhof des Hauses, in dem er jetzt wohnt, ist mir dann dieses bizarre Nachtwesen begegnet.

Fotoshooting im Café

Veröffentlicht: Oktober 28, 2010 in Studienwoche Berlin
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Ich sitze wie immer bloggend auf Beobachtungsposten im Café des Hotels. Dann kommen einige Leute und richten sich auf ein Fotoshooting ein:

Es sind ‚Künstler‘ – Ich hab sie gefragt. Doch ich will sie jetzt nicht noch einmal beim Essen stören, um genaueres zu erfahren…

Edit: Ich hab sie dann doch noch gestört. Der blode Mann ist offensichtlich Schauspieler (Wer kennt ihn?) und die Fotos waren für ihn privat.

Visual Notes 10/28/2010

Veröffentlicht: Oktober 28, 2010 in Studienwoche Berlin
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Wir wollten in der Kaufbar frühstücken. Dort hat uns dann aber nur dieses Mädchen erwartet. Wir sind dann schliesslich im Goodies gelandet. Ein warmer Lachsbagle, frischer Grapefruitsaft und Himbeerquark mit matschigen Brownies (Ich bitte darum sich ein inneres Bild zu machen – einfach zum Sterben!)

 

Ganz viel zerbrochenes Glas – Eine Beobachtung ohne tiefergehende Bedeutung.

 

Der Horizont im Innenhof unseres Hotels – eigentlich gar nicht eingeschränkt…

 

Und im Filmmuseum sind wir dann auch noch gewesen. Wer sich davon ein Bild machen will, soll einfach selber mal hingehen. Oder die anderen Blogs in der Blogroll lesen.

Gestern ist es ein wenig später geworden und heute war bis jetzt einiges los. Darum ist jetzt bloggende Aufarbeitung der letzten 24 Stunden angesagt.

Gestern Abend stand also das Ballett auf dem Programm. Da war zuerst einmal schick Anziehen angesagt. Meine Umhängetasche passt da modisch nicht ganz ins Konzept, deswegen musste die Kamera im Hotel bleiben – also keine eigenen Bilder.

Vor der Oper wollten wir ja noch ins Mano Verde. Das ist so ein richtig gediegenes und veganes Restaurant – passend, wenn man schon einmal so angezogen ist. Das hat dann auch prima geklappt, das Essen war exquisit (mediteran-fusion-style). Ich war ja schon mal da, von dem her habe ich es schon gekannt. Allerdings ist das Restaurant umgezogen und hat seinen Stil von ‚Weisse Tischtücher‘ in ‚Ethno-modern‘ geändert.

Das einzige Problem war, dass wir einen relativ engen Zeitplan hatten und von dort dann auch noch zu spät weggekommen sind. Das Problem hat sich dann noch verschärft, als uns die S-Bahn beim Umsteigen gerade vor der Nase weggefahren ist. Wir waren dann also um 19:20 noch in der S-Bahn. Die Schülerinnen hatten wir in weiser Voraussicht schon auf 19:00 vor die Oper bestellt; die Tickets hatten wir natürlich bei uns.

Adrenalin hoch, eiligen Schrittes zur Oper. Alle (wirklich alle) warten da schon sehensüchtig auf uns (um diese Uhrzeit wohl eher auf die Tickets ;-)) Aber es hat dann geklappt. Alle sind dann noch in die Oper reingekommen… (Sorry an alle, für diese Aktion!)

Die Schwanensee-Aufführung selber hat mich dann nicht besonders überrascht. Es war halt eine klassische Aufführung mit schönen Schwanszenen, einigen Längen, guter Musik, Männern in Strumpfhosen und einigem Sterben am Ende. Ich verbuche das einmal als ‚Erweiterung des Horizonts‘.

Brandanschlag in Kreuzberg!

Veröffentlicht: Oktober 27, 2010 in Studienwoche Berlin
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Nun ja, ganz so reisserisch will ich eigentlich doch nicht sein. Und wie kam es überhaupt dazu?

Wir sind zuerst mal zum bereits erwähnten Kuchen gegangen. Der war nicht spektakulär, dafür war der Laden, Rebellion des Zimtsterns, ganz nett:

Farblich passend dazu habe ich dann auch eine französische Limonade getrunken.

Eigentlich ein ganz guter, zweiter Start in den Morgen. Vor dem Besuch im Museum der Dinge wollten wir noch kurz im M99 vorbeischauen – etwas Berlinsightseeing der andern Art – doch da schon der erste Dämpfer:

Vor dem Laden hat es gebrannt. Naürlich denkt man da bald mal an einen politisch motivierten Anschlag. Auf Indymedia findet sich dazu schon etwas. Wir Kulturtouristen sind nach einigen – hoffentlich ermunternden – Worten weiter gegangen. Einmal die Oranienstrasse hinab, zum Museum, das war der Plan.

Ich wusste ja, wo das liegt und dachte, dass die um halb 12 schon offen hätten. Denkste! 12-17 Uhr, und das nur Fr-So. Das war also auch ein Schuss in den Ofen…

Aber heute Abend gehts ja in die Oper!

Morgen in Kreuzberg

Veröffentlicht: Oktober 27, 2010 in Studienwoche Berlin
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Getrieben von lehrerseniler Bettflucht wache ich schon um 07:15 auf. Erst mal gemütlich Duschen, doch was dann? Vom Hörensagen her weiss ich, dass Kreuzberg vor 10 Uhr noch nicht so recht wach sein soll. Deswegen haben wir für heute auch erst später abgemacht – wir wollen uns zuerst mal einen Schoko-Chilli-Kuchen zum Frühstück gönnen und dann weiter an die Oranienstrasse ein paar Läden besuchen, die ich kenne, und ins Museum der Dinge.

Bis dahin will ich mich aber erst mal ins Café des Hotels setzen. Kuschlig warm, nette Musik in angenehmer Lautstärke, einen guten Schwarztee für 1.50€ und – das ist wichtig – W-Lan. Vorher gehe ich aber noch kurz auf die Strasse vor dem Hotel um mich zu vergewissern, ob Kreuzberg wirklich noch schläft. Hier also ein ‚Zeit-Dokument‘; die Schlesische Strasse um 08:11, fotographiert gen Osten (sic!):

Das zarte Rosa der Morgensonne kommt nicht so recht zum Ausdruck; vollkommen verschlafen sieht es aber sicher nicht aus. Ich setze mich anschliessend in besagtes Café und beobachte die Leute ein wenig. Ein englischsprachiger Tourist freut sich über sein Rührei mit Speck, ein Business-Medienmann-Typ arbeitet eifrig mit seinem Notebook und seiner Agenda. Der Freund der Bedienung wankt schlaftrunken zur Tür herein und gibt ihr einen Gutenmorgenkuss, ehe er zur Arbeit geht. Ein älterer Herr unterhält sich über die Oper. Und da ich von meinem Beobachtungspunkt den Hotelausgang im Blick habe, kann ich sagen, dass bis um 09:00 keiner und keine aus unserer Gruppe das Hotel verlassen hat.

Nun gut, wir waren gestern mit der halben Klasse bis um 10:30 beim Asiaten vis-à-vis (im Chung, Essen war ok, viel Platz und eine sehr zuvorkommende Bedienung). Einige Leute wollten danach noch weiter an die ominöse Simon-Dach-Strasse Kneipentour machen und so… Das dürfte dann wohl etwas später geworden sein.

Jetzt ist es mittlwerweile 09:30. Die Sonne scheint auf der Strasse draussen und von unserer Gruppe hat sich noch immer niemand blicken lassen. Das bringt mich zu dem nicht unerwarteten Fazit: In Kreuzberg schläft man länger – wenn man es sich denn leisten kann.

Horizonte – Blick nach Westen

Veröffentlicht: Oktober 26, 2010 in Studienwoche Berlin
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Für heute Morgen waren Insider-Stadtführungen angesagt. Wir sind mit unserem Guide Olli zuerst mal zum Prenzlauer Berg gefahren und haben in einer Bäckerei gefrühstückt. Es tut gut zu wissen, dass ein Schokocroissant nicht immer so schmecken muss, wie diese Branchli-Teile in der Schweiz.

Danach sind wir zum ersten Mal für heute über die Ost-West-Grenze hinweggeschritten. Das war beileibe nicht das letzte Mal heute – man muss sich ja echt anstrengen, das an einem normalen Berlintag nicht zu tun. Nach ein wenig Architektur- und Sozialgeschichte sind wir dann im Mauerpark spazieren gegangen. Von einer kleinen Anhöhe aus hat man da einen schönen Panoramablick nach Westberlin.

Ich frage mich aber, ob diese 50% Himmel/50% Erde – Aufteilung wirklich die beste ist? Wäre eines davon nicht besser?


Wie auch immer, wir sind dann weiter gezogen und haben uns noch mehr Berliner Höhenluft (sic!) um die Nase wehen lassen. Wir sind über einen Schuttberg aus dem 2.Weltkrieg zu den alten Flaktürmen im Humboldthain hochgestiegen

So sieht es da heute natürlich nicht mehr aus. Ich kann aber allen empfehlen, sich dort selbst einmal umzuschauen. Noch mehr Horizonte, in fast alle Himmelsrichtungen…

Ah ja, danke, Olli, für’s Erweitern meines persönlichen Berlinhorizonts. Endlich hab ich’s mal bewusst über den Ringbahnbereich hinaus geschafft

Herbstfarben (Nachtrag)

Veröffentlicht: Oktober 26, 2010 in Studienwoche Berlin
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Diese bunten Bäume begeistern mich auch heute