Mit ‘Kultur’ getaggte Beiträge

17:45, ich sitze in der Lobby des Hotels. In einer Stunde gehts los zum Abschiedsessen bei einem hoffentlich leckeren Mexikaner. Das wird also mein letzter Blogeintrag aus Berlin werden…

Heute Mittag, nach dem Frühstück (der Brownie-Himbeerquark hat mich wieder erwischt) gings dann doch noch ins Museum der Dinge. Einige Impressionen:

Der Fuchs tut mir irgendwie mehr Leid als der Elefant – Ich frage mich wieso…

 

Für mich hatte der Zwerg irgendwie was Schwules. Sarah fand ihn ledilich lasziv…

Danach Shopping. Dazu sage ich jetzt nichts Genaueres, weil ich einige Leserinnen dieses Blogs ja noch mit Weihnachtsgeschenken überraschen will. (Insider: Ich habe eine Pfeffermühle gekauft. Endlich!)

Die Lobby füllt sich unterdessen mit mehr oder weniger müden Schülerinnen und ihren Macbooks. Mit dem Twilight-Modus meiner Kamera leuchten die Äpfel noch deutlicher.

 

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Visual Notes 10/28/2010

Veröffentlicht: Oktober 28, 2010 in Studienwoche Berlin
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Wir wollten in der Kaufbar frühstücken. Dort hat uns dann aber nur dieses Mädchen erwartet. Wir sind dann schliesslich im Goodies gelandet. Ein warmer Lachsbagle, frischer Grapefruitsaft und Himbeerquark mit matschigen Brownies (Ich bitte darum sich ein inneres Bild zu machen – einfach zum Sterben!)

 

Ganz viel zerbrochenes Glas – Eine Beobachtung ohne tiefergehende Bedeutung.

 

Der Horizont im Innenhof unseres Hotels – eigentlich gar nicht eingeschränkt…

 

Und im Filmmuseum sind wir dann auch noch gewesen. Wer sich davon ein Bild machen will, soll einfach selber mal hingehen. Oder die anderen Blogs in der Blogroll lesen.

Gestern ist es ein wenig später geworden und heute war bis jetzt einiges los. Darum ist jetzt bloggende Aufarbeitung der letzten 24 Stunden angesagt.

Gestern Abend stand also das Ballett auf dem Programm. Da war zuerst einmal schick Anziehen angesagt. Meine Umhängetasche passt da modisch nicht ganz ins Konzept, deswegen musste die Kamera im Hotel bleiben – also keine eigenen Bilder.

Vor der Oper wollten wir ja noch ins Mano Verde. Das ist so ein richtig gediegenes und veganes Restaurant – passend, wenn man schon einmal so angezogen ist. Das hat dann auch prima geklappt, das Essen war exquisit (mediteran-fusion-style). Ich war ja schon mal da, von dem her habe ich es schon gekannt. Allerdings ist das Restaurant umgezogen und hat seinen Stil von ‚Weisse Tischtücher‘ in ‚Ethno-modern‘ geändert.

Das einzige Problem war, dass wir einen relativ engen Zeitplan hatten und von dort dann auch noch zu spät weggekommen sind. Das Problem hat sich dann noch verschärft, als uns die S-Bahn beim Umsteigen gerade vor der Nase weggefahren ist. Wir waren dann also um 19:20 noch in der S-Bahn. Die Schülerinnen hatten wir in weiser Voraussicht schon auf 19:00 vor die Oper bestellt; die Tickets hatten wir natürlich bei uns.

Adrenalin hoch, eiligen Schrittes zur Oper. Alle (wirklich alle) warten da schon sehensüchtig auf uns (um diese Uhrzeit wohl eher auf die Tickets ;-)) Aber es hat dann geklappt. Alle sind dann noch in die Oper reingekommen… (Sorry an alle, für diese Aktion!)

Die Schwanensee-Aufführung selber hat mich dann nicht besonders überrascht. Es war halt eine klassische Aufführung mit schönen Schwanszenen, einigen Längen, guter Musik, Männern in Strumpfhosen und einigem Sterben am Ende. Ich verbuche das einmal als ‚Erweiterung des Horizonts‘.

Brandanschlag in Kreuzberg!

Veröffentlicht: Oktober 27, 2010 in Studienwoche Berlin
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Nun ja, ganz so reisserisch will ich eigentlich doch nicht sein. Und wie kam es überhaupt dazu?

Wir sind zuerst mal zum bereits erwähnten Kuchen gegangen. Der war nicht spektakulär, dafür war der Laden, Rebellion des Zimtsterns, ganz nett:

Farblich passend dazu habe ich dann auch eine französische Limonade getrunken.

Eigentlich ein ganz guter, zweiter Start in den Morgen. Vor dem Besuch im Museum der Dinge wollten wir noch kurz im M99 vorbeischauen – etwas Berlinsightseeing der andern Art – doch da schon der erste Dämpfer:

Vor dem Laden hat es gebrannt. Naürlich denkt man da bald mal an einen politisch motivierten Anschlag. Auf Indymedia findet sich dazu schon etwas. Wir Kulturtouristen sind nach einigen – hoffentlich ermunternden – Worten weiter gegangen. Einmal die Oranienstrasse hinab, zum Museum, das war der Plan.

Ich wusste ja, wo das liegt und dachte, dass die um halb 12 schon offen hätten. Denkste! 12-17 Uhr, und das nur Fr-So. Das war also auch ein Schuss in den Ofen…

Aber heute Abend gehts ja in die Oper!

Wir gehen ins Ballett!

Veröffentlicht: Oktober 13, 2010 in Studienwoche Berlin
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Demokratie ist … toll. Da stelle ich eine Liste mit möglichen Fixpunkten für unser Kulturprogramm in Berlin zusammen und führe ‚Schwanensee‘ da aus pflichtbewusstem Goodwill gegenüber der E-Kultur auch noch Schwanensee an – und was passiert? Ballett ist auf einmal der erdoodelte Tophit. Wir gehen also in die Deutsche Oper Berlin… Nun ja, ich werde die knapp 3 Stunden überleben und der Schwan nicht – das spendet Trost!

Und da ich ja die Verantwortung dafür übernommen habe, gehts ans Organisieren. Also zuerst mal Tickets besorgen. Da hatte ich Glück, dass noch einigermassen zusammenhängende Plätze zu einigermassen moderaten Preisen frei waren. Fix gebucht – das sieht jetzt recht lustig auf meiner Kreditkartenabrechung und auch auf meinen Tisch aus:

Und Oper, Ballett, da war doch mal was: Dresscode! Es wär ja gar nicht gut, wenn wir da zu 22igst vor der Oper stehen und nicht eingelassen werden. Ich rufe also an; die nette Dame von der Information hat meine Frage sinngemäss so beantwortet:

„Einen Dresscode gibt es nicht. Ein Opernbesuch ist aber durchaus ein Anlass, sich einmal wieder gut zu kleiden.“

In diesem Sinne gilt es irgend etwas dazwischen zu finden: